politik 2.0

politik 2.0

    kommunikationsmodelle

Das klassische Dreieck aus Parteien, Wählern und Medien (dreieck) wird durch das neue Medium Internet, das nicht vergleichbar mit den bisherigen Massenmedien ist, verändert bzw. ergänzt (dreieck). Längst ist das Internet zu einer multimedialen Kommunikationsplattform geworden und die klassische Website, früher nicht mehr als eine virtuelle Visitenkarte, kann zu einem umfangreichen, multimedialen Kommunikationsangebot ausgebaut werden. Die Besonderheit der politischen Online-Kommunikation des Web2.0 ist, dass sie die Möglichkeiten der beiden bisherigen Kommunikationsstränge in sich vereint und diese – durch neue technische Voraussetzungen – optimiert bzw. modifiziert.

    kommunikation-tools im web2.0

Die politischen Akteure können Medienformate der klassischen Massenmedien eigenständig erstellen und so zu unabhängigen Content-Produzenten werden, die sich zwar durch bekannte Medienformate, allerdings ohne die Massenmedien als Mittler, an den Wähler richten. Außerdem dient das Internet als Kommunikationsplattform zur direkten Kommunikation mit dem Wähler, indem die politischen Akteure klassische Kommunikationsprozesse – wie etwa Postwurfsendungen oder Face-to-Face-Gespräche – für das Web adaptieren, modifizieren bzw. optimieren. Des Weiteren entsteht durch das Internet ein neuer virtueller Raum. Diesen Raum können Politiker selbst nutzen und besetzen, indem sie virtuelle Web-Communities generieren. Außerdem müssen sie diesen Raum beobachten, da hier eine neue (Netz-) Öffentlichkeit entstanden ist, die nicht ignoriert werden kann (Stichwort Digitale Reputation).

Vollständiger Text und Quellenangaben (pdf): politische online-kommunikation

Die komplette Arbeit (pdf): Der Kandidat ist online! - Politische Kommunikation im Internet